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387 Einträge
Cornelia Oschmann aus Tambach-Dietharz schrieb am 9. September 2018 um 9:58:
Wir waren bis gestern in Göhren und haben festgestellt das sich Göhren viel zum negativen verändert hat .Der Scrägaufzug war wieder nicht in Betrieb ,Behindertentoiletten hab ich auch nicht gefunden.Die Ladenbesitzer bis auf einige sind froh wen sie nichts zutun haben so kam es mir jedenfalls in einigen Läden vor.Die nette und freundliche Art die es mal gab ,gibt es nicht mehr schade. Ob wir nochmal nach Göhren kommen glaube ich kaum.Auch die Kurtaxe für Schwerbehinderte find ich zu viel in den anderen Seebädern wie Sellin oder Binz den da bezahlt man als Schwerbehinderter nichts.Das einzige positive war unser Hotel .
Administrator-Antwort von: Ostseebad Göhren
Danke für Ihre Hinweise. In der Tat war der Aufzug aufgrund eines Defekts außer Betrieb, aber dieses Problem ist behoben worden und der Aufzug ist seit einigen Tagen wieder in Betrieb (Anmerkung vom 1.11.2018). Barrierefreie Toiletten befinden sich beispielsweise hier in der öffentlichen Toilette an der Kurverwaltung und auch in der Toilette hinter dem Kurpavillon. Dies ist auch ausgeschildert. Können Sie uns bitte mitteilen, wo Sie gegebenenfalls nachgeschaut haben oder wo Sie angekommen sind? Vielleicht sind an dieser Stelle ja noch weitere Hinweise bezüglich der barrierefreien Toiletten nötig. Wir gehen Ihren Hinweisen natürlich nach.
Cornelia Oschmann aus Tambach-Dietharz schrieb am 8. September 2018 um 17:08:
Wir sind heute auf den Heimweg von Göhren ob wir nochmal wieder kommen weiß ich nicht .Der Ort ist sehr schön aber nicht behinderten gerecht der Schrägaufzug ist kaputt ,Behindertentoiletten gibt es auch zu wenige. Die Menschen könnten etwas freundlicher sein ,hab das schon anders erlebt .Alles in allen überlegen wir ob wir nochmal kommen .Die Kurtaxe ist auch ziemlich teuer .
Administrator-Antwort von: Ostseebad Göhren
Vielen Dank für die Hinweise. In der Tat, leider ist der Schrägaufzug aufgrund eines Defekts momentan außer Betrieb, an einer Lösung des Problems wird von den Fachfirmen gearbeitet. Die Möglichkeit, den Ortsbus BUSkam zu nutzen, ist und war jedoch gegeben. Und: Ja, Göhren sieht sich schon aufgrund seiner geografischen Lage der Herausforderung ausgesetzt, Barrierefreiheit herzustellen (auf dem Hügel gelegen). Dies ist nicht einfach. Bei der Höhe der Kurtaxe sollten Sie bedenken, dass eine Reihe von Leistungen ganz kostenfrei sind ... übrigens mit der Göhrener Kurkarte nicht nur in Göhren. Weitere Informationen erhalten Sie natürlich bei uns in der Kurverwaltung. Wir würden uns natürlich sehr freuen, Sie bald wieder in Göhren begrüßen zu dürfen.
Lorenzen aus BERLIN schrieb am 5. September 2018 um 15:42:
Bauvorhaben Wir waren zum 2mal Gast in der Ostseeresidenz und mussten feststellen, dass die Ostseeresidenz nächstes Jahr abgerissen wird, um ein 5 Sterne Hotel mit 4 und 5 Etagen zu bauen. Damit geht der Charme und Flair von Göhren verloren, Familien haben keine Möglichkeit mehr für ihren Geldbeutel Urlaub direkt am Meer zu machen, Geschäfte haben bereits geschlossen und weitere müssen noch schliessen. Wer Sylt oder Binz haben möchte kann dort hinfahren. Wir werden uns einen anderen Urlaubsort suchen, weil wir nicht auf ein 5 Sterne Hotel mit 4 und 5 Etagen schauen wollen und der ganze Charme von Göhren verloren gehen wird. Fam. Lorenzen
Administrator-Antwort von: Ostseebad Göhren
Liebe Familie Lorenzen, herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen. Es wäre sehr schade, wenn Sie einen Göhren-Urlaub nur von der möglichen bzw. eventuellen Entstehung eines Hotels abhängig machen würden. Grundsätzlich gilt, dass die Interessen der Gäste des Ostseebades Göhren sehr verschieden sind und auch die Unterkunftswünsche sehr stark variieren. Auch die globale Entwicklung macht deutlich, dass der Gast, der eine qualitativ hochwertige Unterkunft wünscht, auch bereit ist, dafür einen vergleichsweise hohen Preis zu zahlen. Dieser Wunsch bzw. diese Bereitschaft liegt aber in seinem eigenen, individuellen Ermessen. Auch sollten Sie bedenken, dass somit Kaufkraft entsteht, die wiederum den Geschäften direkt vor Ort zu Gute kommt. Aber: Wir werden natürlich versuchen, wenn genauere Zahlen, Daten und Fakten bezüglich des von Ihnen benannten Vorhabens bekannt sind, diese zu kommunizieren. Wilde Spekulationen sind da nicht sehr hilfreich. Wir freuen uns, Sie wieder in Ihrem Ostseebad Göhren begrüßen zu dürfen.
Kurt Roehner schrieb am 31. August 2018 um 15:24:
Eben sind wir von einer Wanderung von Sellin nach Göhren zurückgekehrt. Der Charme dieser Stadt lohnt einen erneuten Besuch im kommenden Jahr. Enttäuscht und zutiefst traurig machte uns der verschlossene Museumshof und das geschlossene Museumsschiff " Luise." Um der zukünftigen Generation (unseren Kindern und Enkelkindern) die Geschichte der Stadt näher bringen zu können, benötigt man solche gechichtstraechtige Gebäude. Das "Rookhus" mit den liebevoll sanierten Räumen und dem darin befindlichen Inventar, beeindruckte uns sehr. Wir wünschen uns von den Verantwortlichen der Stadt (Volksvertreter) das Verständnis, dass auch für den Erhalt dieser Insel-typischen Bauwerke, notwendige Gelder zur Verfügung gestellt werden müssen. Freundliche Grüße K.Roehner
Administrator-Antwort von: Ostseebad Göhren
Herr Roehner, herzlichen Dank für Ihre Informationen. Genau deshalb ist es so wichtig, dass diese vielen historischen Dinge erhalten bleiben und zugänglich gemacht werden. Weitere Informationen zu den Museen im Ostseebad Göhren erhalten Sie unter dem Link https://www.goehren-ruegen.de/geschichte/moenchguter-museen/ Wir würden uns sehr freuen, Sie bald wieder hier im Ostseebad Göhren begrüßen zu dürfen.
Manuela Wolter schrieb am 13. August 2018 um 12:45:
Bauvorhaben Seit meinen Kindertagen bin ich Ostseefan! Als Mutter von 3 Kindern , habe ich meine Familie mit diesem "Virus" ebenfalls infiziert. Seit sie klein waren, fahren wir regelmäßig, aus Bayern kommend, nach Göhren. Unsere Unterkunft ist jedesmal die Ostseeresidenz. Heute sind unsere Kinder erwachsen, und wir reisen immer noch gemeinsam an diesen wunderschönen Ort, den wir wegen seiner Ursprünglichkeit lieben. Als wir lesen mussten, dass das Haus Ostseeresidenz einem Luxusbauvorhaben zum Opfer fallen soll, packte uns Unglaube, Wut und Trauer gleichzeitig. Eine Bettenburg mit Wellnessanwendungen passt nach unserer Auffassung nicht in diese wunderschöne, natürliche Umgebung. Ich bin mir sicher, dass ich hier für viele Urlauber und auch Anwohner spreche. Die Gespräche, die wir im Urlaub mit anderen Gästen geführt haben, zeigen es deutlich. Bis aus der Schweiz reisen Urlauber hier nach Göhren. Genau wegen des Charmes, der dem Ort und vor allem dem Strand innewohnt. In Zukunft wird es zwei Klassen von Besuchern geben. Fraktion bequeme Outdoorklamotten vs. Chiwawa tragende Hautevolee. Selbst bei erschwinglichen Übernachtungspreisen würden wir eine solche Unterkunft nicht wollen. Wir hoffen, dass wenigsten der geplante Bootshafen, über den angeblich schon seit Jahrzehnten nachgedacht wird, eine Spekulation bleibt. Die nächsten Jahre werden wir nicht mehr nach Göhren reisen. Allein die Vorstellung eines solchen Wellnesstempels an einem Ort, der für uns Freiheit und Flucht aus dem Alltagshamsterrad bedeutet hat, lässt uns kopfschüttelnd Abschied nehmen. Traurige Grüße aus Bayern Familie Wolter
Administrator-Antwort von: Ostseebad Göhren
Liebe Familie Wolter, danke für Ihre Hinweise und die durchaus sehr emotionale Schilderung dieser. Es ist sehr schade, dass Sie in den nächsten Jahren nicht mehr zu uns in das Ostseebad Göhren kommen möchten. Sehr schade finden wir auch, dass einzig und allein die von Ihnen genannten Aspekte der Grund dafür sind, sind doch diese weder in der Umsetzung noch stehen definitiv belastbare Sachverhalte momentan fest. Wir sind der Meinung, dass Göhren eine Menge zu bieten hat und dies Ihnen ja auch über die Jahre hinweg sehr gut gefallen hat. In diesem Sinn ist sehr schade, dass Sie Göhren aufgrund von Vermutungen und Spekulationen den Rücken kehren möchten. Natürlich sind Sie auch weiterhin jederzeit herzlich willkommen in Ihrem Ostseebad Göhren.
Fam. Hering schrieb am 19. Juli 2018 um 16:37:
Bauvorhaben in Göhren

wir waren 1994 das erste Mal auf Rügen in Göhren auf dem Campingplatz und sind seither mindestens 1x im Jahr in Göhren. Wir haben viele Leute kennengelernt, Einheimische und Urlauber, und natürlich auch die Entwicklung von Göhren miterlebt. Sei es die Abschaffung der Bäderbahn, die durch den Orts-Bus „Buskam“ ersetzt wurde oder auch der Bau des Schrägaufzug; welcher auf Grund von „Wartungsarbeiten“ öfter außer Betrieb als in Betrieb ist.

Aber was man jetzt in Göhren plant ist schlichtweg die Krönung.

Da kann ich Herrn Edgar Seidel (Vorredner) nur Recht geben; dann geht all das verloren, was Göhren ausmacht.

Da kann ich nur empfehlen, wer „SYLT“ braucht, soll bitte auch nach Sylt fahren.

Wie heißt es so schön: „Die Natur braucht uns Menschen nicht ---- aber wir Menschen brauchen die Natur“……… es gab doch schon genug Abbrüche an der Küste (die berühmten Wissower Klinken im Februar 2005) oder auch der tödliche Unfall 2005 bei Lobbe, bei dem eine junge Frau ums Leben kam.

Muss man jetzt tatsächlich am Nordstrand das Gebäude der Ostsee Residenz abreißen um ein Nobelhotel zu errichten…..??????????????????????

Edgar Seidel schrieb am 16. Juli 2018 um 13:05:

Seit fast zwanzig Jahren fahre ich regelmäßig auf die Insel, alleine in Göhren war ich schon mehr als ein Dutzend Mal.

Und ich muss leider feststellen, die Insel verändert sich und Göhren verändert sich. Aber leider nicht nur positiv.

Auch die neuen Planungen in Göhren ( Hotelneubau, Hafen) führen dazu, dass eigentlich all das verloren geht, was die Insel, was Göhren so schön gemacht hat: die Authenzität und die Normalität.

Wenn nun ein "Sylt an der Ostsee" entstehen soll, ist Göhren für mich als Urlaubsziel nicht mehr interessant; und ich befürchte, so denke nicht nur ich.

Birgit Schwerter-Palm schrieb am 7. Juli 2018 um 13:36:
Ausverkauf der Natur

Habe soeben den Artikel in der Ostseezeitung bzgl. Hafen am Südstrand Göhren gelesen. Das darf doch nicht wahr sein !

Jede vernünftig denkende Gemeinde würde alles daran setzen, solch ein Naturgut wie den Südstrand zu erhalten anstatt zu zerstören. Aber hier zählt nur der Profit.

Liebe Göhrener, lasst euch eure wunderbare Natur nicht kaputt machen, wehrt euch !

Wird der nächste Artikel in der Ostseezeitung den Titel " Nordperd wird abgeholzt, Investor baut 5-Sterne Luxus Ferienanlage mit atemberaubender Ostsee-Aussicht" tragen ? Warum nicht, weg mit der Natur, Geld allein zählt.

Der Meinung von Frau Goldschweer bezgl. der Erwähnung der div. Baupläne auf der Kurverwaltungs-Website kann ich mich nur anschließen.

freundliche Grüße

B. Schwerter-Palm

Ulrike Goldschweer schrieb am 6. Juli 2018 um 8:37:
Baupläne Ich kann mich den beiden Vorrednerinnen nur anschließen. Hinzufügen könnte man noch die erneute Prüfung in Bezug auf einen Hafen am Südstrand (Ostseezeitung v. 8.6.2018). Damit wäre dann die nächste Naturlandschaft bedroht. Das alles liegt zwar nicht in der Verantwortung der Kurverwaltung, allerdings wundert es mich schon, dass solche Pläne auf der Website noch nicht einmal erwähnt werden - egal wie man dazu steht, ob kritisch oder nicht. Ich würde eine in dieser Hinsicht substantiellere Berichterstattung durchaus begrüßen. Mit freundlichen Grüßen, UG
Birgit Schwerter-Palm schrieb am 2. Juli 2018 um 12:42:

Seit mehr als 20 Jahren machen mein Mann und ich Urlaub in Göhren. Der Ort ist schön, vor allem aber die Landschaft ist einfach fantastisch. Einer unserer Lieblingsorte in Göhren ist der Speckbusch mit dem wunderbaren Ausblick über das Mönchgut. Aber dieser Ausblick wird wohl nicht mehr lange bleiben, denn dann kann man auf das neue Wohngebiet Stabenweg gucken. (Ostseezeitung v. 24.3.18).

Wunderschön, Göhren wird immer mehr kaputt gebaut, irgendwann bleiben die Urlauber weg, denn Betonklötze haben sie selbst in ihren Städten, dafür muß man nicht nach Göhren kommen.

Auch am Strand wird weiter geklotzt, Ostseeresidenz ade, dafür ein beachtlich großer Hotelneubau. (Ostseezeitung v. 20.6.18).

Danke an die Verantwortlichen, ob wir weiterhin nach Göhren reisen werden ist fraglich, es gibt noch andere Orte im Mönchgut in denen man die Schönheit der Natur noch sehen und genießen kann.

Mit ärgerlichen Grüßen aus Wuppertal
Birgit Schwerter-Palm